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Die Lage der Jugendarbeit

Ergebnisse der Corona-Umfrage

Der KJR hat im Zeitraum 15. Mai bis 14. Juni eine Online-Umfrage zur Lage der Jugendarbeit in der Corona-Zeit durchgeführt. 

Mit den Ergebnissen wollten wir eine Übersicht über die Lage im Landkreis bekommen, um:

  • entsprechende Informationen an die Politik weiterzugeben
  • Hinweise für sinnvolle Unterstützungsangebote zu bekommen

Es haben sich insgesamt 57 Jugendorganisationen an der Umfrage beteiligt. Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ, geben aber ein aktuelles Stimmungsbild wieder.

Auf dieser Seite haben wir die Ergebnisse zusammengefasst. Dabei werden die ursprünglichen Fragen fett gedruckt.

Die Grafiken können per Mausklick vergrößert werden. Die Tortensegmente werden jeweils mit dem absoluten Zahlenwert (Zahl der Nennungen) und der prozentualen Verteilung (bezogen auf den Gesamtwert von 57 Antworten) dargestellt.


Zusammenfassung

Die Corona-Krise hat die Jugendarbeit schwer getroffen. Ein Großteil der Jugendorganisationen hat seine Veranstaltungen abgesagt und hat deutliche bis gravierende finanzielle Einbußen.

Die mit der Beschränkungen einhergehenden Herausforderungen sind unterschiedlich und zahlreich. Am meisten wird genannt, dass der Kern der Jugendarbeit – der direkte Kontakt und Austausch mit Jugendlichen – nicht mehr gegeben ist. Als Folge brechen zum einen die Kontakte zu Jugendlichen weg, zum anderen finden sich weniger ehrenamtliche Jugendleiter, die unter den aktuellen Bedingungen Jugendarbeit leisten können und wollen.

Aber auch die finanziellen Einbußen treffen die Jugendarbeit hart. Am stärksten sind die Ausfälle durch fehlende Einnahmen und fällige Stornogebühren.

Dementsprechend gibt es zahlreiche Forderungen an die Politik nach finanzieller Unterstützung, um nicht die bewährten Strukturen der Jugendarbeit zu gefährden.

Ebenso stark ist die Forderung nach klaren, verlässlichen, auch für Ehrenamtler realistisch umsetzbaren Kriterien für eine Öffnung der Jugendarbeit.

Trotz aller Einschränkungen und Unwägbarkeiten ist die Jugendarbeit aktiv und versucht mit unterschiedlichen Mitteln eine "Offline-Jugendarbeit" zu organisieren. So nutzen z.B. 60 % für die Kommunikation im Vorstand und für Absprachen digitale Medien, wie z.B. Messenger und Videokonferenzen. Der Datenschutz ist dabei ein kontroverses Thema.

Auch bei der Umgestaltung von klassischen Angeboten in digitale Welten ist die Jugendarbeit sehr findig. 56% gaben an, dass sie bereits Online-Angebote für ihre Zielgruppen entwickelt und durchgeführt haben.

Dementsprechend gibt es ein großes Interesse (49%) an einer digitalen Plattform, die es der Jugendarbeit ermöglicht unkompliziert und datenschutzkonform mit unterschiedlichen Zielgruppen in Kontakt zu treten, Gruppenstunden oder Schulungen abzuhalten.

Der KJR hat eine solche Plattform mittlerweile eingerichtet: guggst-du.jetzt

 


Herkunft

»Auf welchen Bereich der Jugendarbeit beziehen sich die Angaben?«

Die Mehrzahl der Teilnehmenden kommt aus dem Bereich der verbandlichen Jugendarbeit (sowohl Ortsgruppen, als auch übergeordnete Strukturen im LKR). Rund ein Fünftel der Antworten bezieht sich auf die gemeindliche Jugendarbeit mit hauptberuflichem Jugendpfleger.

Weitere Rückmeldungen kamen aus der Offenen Jugendarbeit und der gemeindlichen Jugendarbeit mit ehrenamtlichen Mitarbeitern.

 


Perspektive

»Wie ist Eure Perspektive für die Durchführung von Veranstaltungen?«

Fast 60% der Befragten geben an, dass Sie geplante Veranstaltungen abgesagt haben, davon die meisten alle Veranstaltungen bis Ende August. Bei zwei Organisationen wurden sogar alle Veranstaltungen bis Ende des Jahres abgesagt.

Ein relativ großer Teilt wartet noch ab (37 %), wie sich die Bedingungen entwickeln.

 


Finanzen

»Wie ist aktuell die finanzielle Lage Eurer Organisation?«

46 % der Organisationen kann die finanziellen Auswirkungen noch nicht abschätzen. 26 % geben an, dass sie Verluste haben, aber über die Runden kommen, wenn in der 2. Jahreshälfte wieder Veranstaltungen möglich sind.

Es wird zwar nur ein Mal angegeben, dass es um die Existenz geht und die Organisation ohne Finanzhilfen pleite gehen wird. Für diese Organisation und ihre Ehrenamtlichen ist die Lage allerdings dramatisch.

Die Betroffenheit von finanziellen Risiken unterscheidet sich je nach Organisationsform. Organisationen, die nicht auf Einnahmen aus Veranstaltungen angewiesen sind, wie z.B. Jugendtreffs oder gemeindliche Jugendarbeit, sind tendenziell weniger stark betroffen. Auch die Kreisverbände scheinen hier weniger Probleme zu haben, im Gegensatz zu den Ortsvereinen, die teilweise sehr stark betroffen sind.

Viele Ortsgruppen erwirtschaften einen erheblichen Teil ihrer Einnahmen durch Verkauf und Spenden bei Veranstaltungen, einige auch bei Straßensammlungen, die jetzt wegfallen. Teilweise werden auch die Mitgliedsbeiträge ausgesetzt. Weitere Details werden im nächsten Punkt dargestellt.

 


Einbußen

»Wir haben Einbußen durch...«
(Es waren Mehrfachnennungen möglich, deswegen werden hier keine Prozentzahlen genannt)

29 x "... fehlende Einnahmen"

 7 x "... Stornogebühren"

 4x "... Personal, das nicht arbeiten kann"

 2x "wir haben keine Einbußen"

Zusätzlich wurden als Erläuterungen genannt:

  • "Mitgliederspartenzusatzbeiträge können nicht erhoben werden. Einnahmen von Veranstaltungen entfallen. Wir sind ein gemeinnütziger Verein und darauf angewiesen."
  • "Fehlende Einnahmen durch Spielbetrieb oder Veranstaltungen."
  • "Ausfall von Veranstaltungen in den Ferien und Einnahmen von Ständen bei Festen sowie Tag der offenen Tür, Hofturnier, Kindergeburtstage usw. Das alles sind die wichtigsten Neumitgliedergewinnungen. Diese fallen nun neben den fehlenden Einnahmen komplett weg. Es ist ein Nullpunkt an Neumitgliedern zu der Kündigungswelle erreicht."
  • "Geplante Veranstaltung Ende Juni, die unter den aktuellen Auflagen nicht durchgeführt werden kann. Dennoch besteht das gebuchte Schullandheim auf den regulären Stornogebühren und lehnt auch eine Verschiebung ab – für uns eine immense Belastung."

Unterstützung

»Was würde Eurer Jugendarbeit momentan am meisten helfen? Gibt es Wünsche an die Politik?«

  • Finanzielle Hilfen -> 16 Nennungen
  • Klare Vorgaben, die realistisch umsetzbar sind -> 11 Nennungen
  • Lockerung der Maßnahmen, Öffnung von Jugendarbeit und Sportstätten -> 5 Nennungen
  • Gute Konzepte, die keine Fragen aufwerfen -> 3 Nennungen
  • Es ist schwierig, aber wir verstehen die Einschränkungen -> 3 Nennungen
  • Rückendeckung für Ehrenamtliche bei Regelverstößen, sonst leidet die Attraktivität des Ehrenamts / Entlastung der Ehrenamtlichen für die Einhaltung der Hygienekonzepte ->3 Nennungen
  • Mehr Austausch, Ideenpool zu digitalen Angeboten, best-practice-Beispiele -> 3 Nennungen
  • Weniger Bürokratie bei Förderprogrammen -> 2 Nennungen
  • Rechtzeitige Kommunikation – wir kommen regelmäßig in Zugzwang, da wir die Regeln nicht vor den Mitgliedern erhalten -> 2 Nennungen
  • Vertrauen, Verständnis und Geduld in und für die Jugendarbeit und die Jugendlichen -> 2 Nennungen
  • Es ist vieles so unklar, dass wir das Ferienprogramm sicherheitshalber abgesagt haben
  • Impfstoff finden für mehr Lockerungen, denn die Auflagen können nicht umgesetzt werden
  • Kostenloses Videokonferenztool mit mehr als 30 TN
  • Erleichterungen im Kinder-/Jugendarbeit für soziale Kontakte
  • Sicherung aller vorhandener Stellen in der Offenen Jugendarbeit
  • Sponsoren springen ab, es gibt keine Gelder mehr
  • Informationen über die Öffentlichkeit, die den Jugendlichen erklären, warum es in manchen Bereichen schon wieder geht und bei anderen nicht
  • Rechtliche Rahmenbedingungen, die Jugendarbeit ermöglichen
  • Pflichtfreiwillige zur Unterstützung der Ehrenamtlichen
  • Jugendliche wie Autokonzerne behandeln
  • Sehen und wertschätzen der Beiträge, die von uns gerade online laufen, um die Jugendlichen bei der Stange zu halten
  • Keine Kurzarbeit für Azubis
  • Gewährleistung der beruflichen Bildung

Videokonferenzen für Absprachen

»Nutzt Ihr Videokonferenzen, um Absprachen für die Jugendarbeit zu treffen? Also z.B. für die Vorstandsarbeit oder ähnliches.«

Die Mehrzahl der Jugendoganisationen (60%) nutzt auf Leitungsebene Videokonferenztools wie z.B. Zoom oder Skype, um Absprachen zu treffen und die Organisation der Jugendarbeit am Laufen zu halten.

Der Datenschutz wird dabei zwiespältig gesehen: 37% geben an, dass ihnen der Datenschutz der verwendeten Software wichtig und auch gegeben ist. Auf der anderen Seite stimmen 17 % der Aussage zu "... ist mir egal, hauptsache es funktioniert!". Weitere 16% geben an, dass sie sich damit noch nicht beschäftigt haben. 23% sagen, dass ihnen der Datenschutz wichtig ist, sie aber noch keine gute Lösung haben.

Vermutlich mussten viele Organisationen erst mal handeln und den Kontakt auf Leitungsebene irgendwie aufrecht erhalten, auch wenn auf die Schnelle keine hundertprozentig datenschutzkonforme Software genutzt werden konnte.

 


Digitale Angebote

»Habt Ihr Angebote der Jugendarbeit digitalisiert (Schulungen, Gruppenstunden…)? Bitte im Textfeld stichpunktartig beschreiben oder "Nein" eingeben.«

Ein Großteil der Jugendarbeit (56%) hat schnell gehandelt und Teile des Angebots für spezielle Zielgruppen in digitaler Form angeboten. Das Vorgehen ist dabei durchaus kreativ und vielschichtig. Für fast alle sind die digitalen Angebot absolutes Neuland, deren Möglichkeiten und Grenzen erst ausgelotet werden müssen.

Genannt wurden:

  • Onlinetraining : alle Teilnehmer trainieren von zu Hause aus mit der jew. Trainerin (Kräftigung, Dehnung, Koodination, Tanzschritte am Platz)
  • Ja, es gab verschiedene Angebote "aus der Ferne". Allerdings mit viel Aufwand, insgesamt noch ein recht neues Feld für uns. --> Aufgaben und Video-Konferenzen (letzteres nur für ältere Mitglieder sinnvoll durchführbar)
  • einzelne Übungen als Film aufgezeichnet und an die Jugendlichen versandt
  • digitale Angebote per Zoom und interne App Angebote auch per Post
  • Videokonferenzen haben wir nicht. Alles WhatsApp und Telefon oder persönlich im Freien. Theoriekurse haben wir über Mails digitalisiert weiter betrieben. Bögen erstellt und nach Abgabe korrigiert usw.
  • Online Jugend-/Kinder-Konferenzen, online Öffnungszeiten
  • Es finden in verschiedenen Vereinen Übungseinheiten per Skype o.ä. statt
  • Jugendpfleger bietet digitale Sprechstunden und Telefonate an.
  • Gruppenstunde online für jugendliche
  • Challenges, Mitmachaktionen, Kreativangebote, gemeinsam Singen, Sportstrecken ausgewiesen, Treffarbeit über Zoom oder live gehen über instagram
  • WhatsApp: vor Corona für Terminankündigungen etc. Aktuell für digitale Angebote: - Überleben in Coronazeiten: Zeig uns dein... (zB kompletten Nudelvorrat zu Hause) - Erste Hilfe Quiz für die ganze Familie - Tipps für die Corona-Zeit: Gesunde Sprossen selbst züchten, Tangram für die ganze Familie (Kommunikation), Erste Hilfe Quiz für die ganze Familie etc. Plan: Erraten verschiedener Filme anhand von Bilderrätseln
  • ja wir haben soweit es möglich war alle unsere Angebote digitalisiert. Dabei nutzen wir verschiedene Formate: Erklärvideos - Sprach- und Video-Chats verschiedener Social Media Plattformen - Fotostories uvm.
  • Insta-Live - Onlinegaming, Schnitzeljagd mit Fotoeinsendungen, Foto-Challenges
  • täglich neue Aktionen zum Mitmachen via Instagram, Gruppenchat via WhatsApp
  • ja, Webinare zu unterschiedlichsten werden angeboten und genutzt
  • Digitale Challenges auf freiwilliger Basis für alle Mitglieder (Aufgaben, die in einem größeren Zeitfenster erledigt werden können; wie viele und ob überhaupt liegt beim Einzelnen; am Ende Siegerehrung); Abfrage der Einstellungen zu verschiedenen Themen bei den Gruppenführer*innen per Umfrage
  • Sportangebote für Zuhause, Aktionen per Instagram und WhatsApp beworben, WhatsApp Einzelgespräche
  • Von Land und Bundesverbänden wurden einige Aktionen bereit gestellt. Lager im Internet für alle Altersgruppen, Mitmachspiele über Social Media, Vorschläge für Unternehmungen daheim. Wir haben gemacht: Postenlauf
  • Nein; kaum möglich bei Angeboten im Bereich des Sports
  • Live auf Insta, Jugendtreffs über Zoom und discord, Challenges, Rätsel, ... über Facebook, Insta und WhatsApp
  • Tipps gegen Langeweile. Infos und Links zu Spielen und Lernmaterial.
  • Webinare, Videokonferenz zu unseren Gruppenstunden, virtuelle Aktionen statt offline Aktionen
  • Viele verschiedene Angebote über Social Media-Kanäle, Gaming-Plattformen oder Online-Videokonferenz-Systeme.
  • Digitale Gottesdienste, Digitale Abende, TN Pakete für abgesagte Freizeiten, Angebote für kleine Face to Face Gruppen
  • Online-Rätsel

Online Plattform für die Jugendarbeit

»Der KJR überlegt, eine datenschutzkonforme Plattform für Videokonferenzen und Onlineseminare für die Jugendarbeit anzubieten. Ist das grundsätzlich für Eure Jugendarbeit interessant?«

Nachdem der KJR für seine eigene Arbeit mit dem Problem konfrontiert war, eine datenschutzkonforme, bezahlbare Lösung für Videokonferenzen und Onlineseminare zu finden (so wie viele Vereine auch, siehe oben), kam die Idee auf, selber eine solche Plattform zu betreiben und der Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen.

49% der Befragten gaben an, dass das für sie sehr interessant ist. 33% können den Bedarf noch nicht abschätzen, 18% haben keinen Bedarf.

Ermutigt durch diese Ergebnisse stellt der KJR ab sofort die Plattform "guggst-du.jetzt" zur Verfügung. Jugendorganisationen aus dem Landkreis Bamberg können sie kostenlos nutzen.

 

 


Weitere Rückmeldungen

»Wenn Ihr wollt könnt Ihr uns hier noch weitere Rückmeldungen zum Thema Corona und Jugendarbeit geben«

  • Wir fangen in der Jugendarbeit "NACH" Corona bei 0 an.
  • Den Jugendlichen fehlt die Gemeinschaft und der persönliche Kontakt. Es gibt zwar Handy und Videokonferenzen, aber der persönliche Kontakt bleibt auf der Strecke.
  • Konkrete Hilfestellungen von Seiten KJR was Regelungen und mögliche Aktionen in der aktuellen Situation betrifft zB: Mail vom 02.06. von Johannes Rieber, war sehr hilfreich. Danke!
  • Vielen Dank für euere Arbeit!
  • Die Informationen sind goldwert! Langfristig muss man davon ausgehen, dass alle Jugenorganisationen darunter leiden werden, dass Sponsoren unter Geldmangel leiden und ihre Hilfe zurückziehen. Ich könnte mir hier vorstellen, dass man gemeinsam einen Plan entwickelt, wie der Alltag der Komunen und der Alltag der Vereine im gegenseitigen Gewinn koordinert werden könnte. Beispiel: Tagsüber Gemeindefahrzeug, abends und am Wochenende Vereinsfahrzeug. Gemeinsamer Pool von Gegenständen für größere Veranstaltungen.
  • Gerade im Reitsport war es eine Katastrophenentscheidung. Nirends hält man mehr Abstand und hält sich im Freien auf. Es war völlig deplaziert dies zu unterbinden und hat einen enormen Schaden verursacht. Das Pferd als Sportler wurde nicht ausreichend trainiert und soll nun am Punkt 0 Höchstleistungen im Schulbetrieb bringen. Es gibt als Verein mit Schulpferden nur noch Pferdepartner Franken in der Region. Eine Reitschule ohne Einsteller und ohne Gewerbe. Nur Mitglieder und Schulpferde. Eine Möglichkeit wie unsere wurde überhaupt nicht wahrgenommen in Entscheidungen.
  • Alle digitalen Medien nutzen. Damit Aktionen bewerben die Kids und Jugendliche selbst ausprobieren können/selbsttätig werden. Diese Aktionen müssen von uns gut vorbereitet sein, Abwechslung bieten und unter Berücksichtigung der derzeitigen Regelungen durchführbar sein. Und wir sollten zu jeder Zeit Motivation und Lebensfreude zum Ausdruck birngen.
  • Vielen Dank, dass ihr versucht, zu unterstützen!
  • Die Situtation ist derzeit sehr schwierig. Eine Kinder-und Jugendarbeit findet seit mehreren Monaten nicht mehr statt. Die Auswirkungen sind erst zu einem späteren Zeitpunkt ersichtlich!
  • Feedback bzgl. Lernplattform: Sehr gute Idee! Bitte bedenken, dass ihr damit auf Seiten der Nutzer*innen mit den bereits vorhandenen komerziellen Anbietern "konkurriert". Überspitzt gesagt, ist die Herausforderung hier, ob Jugendliche die Plattform annehmen werden, vor allem, wenn dies bedeutet, die 5. oder 6. Messenger App (neben Schule, OGS und privater Kommunikation) auf dem Smartphone zu installieren...
  • Es ist schade, weil sehr viel nicht stattfinden kann. Doch alle in unserem Verein arbeiten daran, die Zeit für unsre Mitglieder trotzdem Spannend zu gestallten. Deswegen ist es in Ordnung. Auch der geringere Planungsaufwand tut mal ganz gut. Dennoch freuen wir uns schon sehr auf die Zeit, wenn wir wieder zusammen Sachen erleben können.
  • Die Jugendarbeit ist eine Arbeit mit Menschen, die u.a. auf Interaktion und auch persönlichen Kontakt beruht. Ein Mindestabstand ist ohne Frage richtig und sinnvoll, nur ist die Frage, inwiefern die Aufgaben noch wahrgenommen werden können, wenn viele wichtige Aspekte des Arbeitsbereiches nicht oder nur eingeschränkt umgesetzt werden können. Der Dialog mit Mimik, das persönliche Gespräch am Tisch oder beim Spiel, Tisch-Spiele mit mehreren Jugendlichen gleichzeitig, usw. Von Ausflügen und Gruppenerlebnissen mit Teamübungen ganz zu schweigen. Wir sind gespannt, was sich ergibt. Wichtig ist erstmal überhaupt das Öffnen mit hoffentlich nicht allzu strengen Hygienemaßnahmen. Nicht, dass deswegen dann keiner kommt...